Das e.werk

Das e.werk liegt am nördlichen Rand der Innenstadtzwischen urbanen Stadtraum und landschaftlich geprägter Ilmaue. Gerade diese Lage an der Schnittstelle macht den Reiz des Ortes aus: Zwischen Industriegelände und Ilminsel öffnet sich ein kultureller Transformationsort.

Das Areal des e.werk Geländes gliedert sich in den vorderen Bereich, der mit denkmalgeschützen industriellen Gebäuden der Jahrhundertwende bebaut ist. Im hinteren ruhigen Bereich öffnet sich die Freifläche zur Ilm.

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Die Kesselhalle und die Maschinenhalle des ehemaligen Elektrizitätswerks, sowie das Straßenbahndepot sind bis zu 9 Meter hohe Hallen, die einen großzügigen Raumeindruck vermitteln und viel Freiraum bieten. Der Charme dieser Klinkergebäude wird durch die großen Rundbogenfenster unterstützt. Neben den Hallen sind das ehemalige Verwaltungsgebäude sowie das Trafohaus mehrgeschossige Bauten, die ein einzigartiges Raumgefühl transportieren.

Alle vorhandenen Gebäude sind in einem sanierungsbedürftigen Zustand. Trotz vieler An- und Umbauten und dem Abriß ungenutzter Schuppen, Kesselhäuser und Tankgebäude blieb der industrielle Charakter in vielen noch vorhandenen Details erhalten.

Die einzigartige Qualität des Ortes ist die eines alternativen Freiraumes mit einer besonderen Ausstrahlung in einer eher klassisch orientierten Stadt. Das Gelände des E-Werks begeistert und inspiriert Künstler, Zuschauer, Projektemacher und Kulturschaffende durch seinen zeitgenössischen experimentellen Werkstatt- und Laborcharakter gleichermaßen. Mit einer zukunftsfähigen Entwicklung gilt es, das schlummernde Potential dieses einzigartigen Ortes auszubauen.

Geschichte »

Heutige Nutzung & Struktur »