Programm Sonntag

1. Juni 2014

Festivalflohmarkt
11-15 Uhr auf dem Platz

Im Rahmen des Festivals findet eine Spezialedition des bekannten e.werk-Flohmarkts statt: der Festival-Flohmarkt.

Wer selbst verkaufen möchte, kann sich bei Katrin Ecker /e.werk weimar e.V. unter ke@lichthaus.info anmelden. Wir erbitten von jedem Verkäufer eine Spende von mindestens 3 Euro und einen selbstgebackenen Kuchen.

Das Gelände ist während des Festivals autofrei und kann nur vor 11 Uhr zum Entladen befahren werden.

zweidimensionale Kunst von Karo Kollwitz „HOMIES oder SPOOKIES“

das ganze festival über zu bestaunen in der Schlosserwerkstatt

http://karo-kollwitz.de

„Ist das Kunst oder soll das weg?“

Spurensuche im Industriedenkmal e.werk – Ausstellung im Vorraum der Schlosserwerkstatt mit Detailfotografie von Silvie Fischer

Rauminstallation von Rebecca Horn „Konzert für Buchenwald“ der Klassik Stiftung Weimar
10-18 Uhr im Straßenbahndepot, Einführung jeweils um 13, 14, 15, 16 und 17 Uhr

Es ist ein stilles Konzert für Buchenwald, das Rebecca Horn für Weimar geschaffen hat. Symbolisch für jedes einzelne Schicksal stehen in dieser Installation Geigen, Mandolinen und Gitarren. Es fehlt der Gesang, die Musik, es fehlen die Menschen. Die Lore fährt zwischen den aufgestapelten Musikinstrumenten und der Wand, an der sich die Blitze entladen, hin und her, so als verkehre sie zwischen dem Diesseits und dem Jenseits. Der Betrachter spiegelt sich im Glas der Wand; er sieht sich eingebunden in Vergänglichkeit und Tod.

Die Installation ist während des e.werk-Festivals bei freiem Eintritt zu besichtigen.

http://www.klassik-stiftung.de/

Ich werd' zum Tier - Kinderschminken mit dem peta2 Streetteam
10 - 16 Uhr auf dem Platz

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Das peta2 Streetteam lädt alle kleinen Tierfreunde zum Perspektivwechsel ein.
Werdet zu den schönsten, größten oder gefährlichsten Tieren des Planeten!
Für alle Anderen halten wir Infomaterial, rund um das Thema Tierschutz und Tierrechte bereit. Wir freuen uns auf Fragen, Gespräche und Diskussionen.

Hörspielwiese mit Marko Schlöffel
11-18 Uhr auf der Wiese hinter der Kesselhalle

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Mit Teppichen und Kissen verwandelt Marko Schlöffel die Wiese zwischen Kühlturm und Ilm an den Festivaltagen zur Hörspiel- und Chill-out-Wiese, auf der man feinste Audioleckerbissen, ausgewählte Kurzhörspiele und Features hören und zu elektronischen Beats entspannt plaudern oder picknicken kann. Genießt das lauschige Plätzchen!

›Tohuwabohu in Omas Küche‹
Kinderstübchen mit Nulli und Priesemut von Matthias Huth
11.30 Uhr und 13.30 Uhr im Kinosaal 2

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Seit 2002 ist der Weimarer Pianist Matthias Huth mit seinen Programmen für Kinder unterwegs. Mit viel Verständnis für ihre Fantasie- und Erfahrungswelt und musikalischem Witz erzählt er Geschichten und Märchen und ergänzt das Programm mit eingängigen Liedern. Vorrangig stellt er verschiedene Kinderbücher von Matthias Sodtke vor, der mit Nulli und Priesemut die Herzen der Kleinen erobert hat. Dabei kommen auch die Illustrationen dieser Buchserie nicht zu kurz.

In seiner Vorstellung „Tohuwabohu in Omas Küche“ ist Oma Bär krank. Nulli und Priesemut wollen in ihrer Küche aufräumen, aber dabei geht vieles zu Bruch…Ein lustiges und lehrreiches Erlebnis für Kinder ab drei Jahren.

http://www.sanftesklavier.de

Kurzfilmrolle Best of ›backup festival‹
13-15 Uhr im Kinosaal 1

Das backup_festival steht für außergewöhnliche Filme, Workshops und Diskurse, Exzentrik, Philosophie und Filmdisko – ein inspirierendes Zusammentreffen der jungen, internationalen Medienszene. Die Kurzfilmrolle zeigt eine Auswahl ausgezeichneter Kurzfilme der letzten 16 Jahre.

Flamink im Konzert
14 Uhr im Kinosaal 3

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mit Cindy Weinhold (Gesang, Klavier), Antonia Hausmann (Posaune, Gesang), Imogen Gleichauf (Schlagzeug, Gesang)

Workshop ›Real Time Composition‹
15 Uhr Schlosserwerkstatt

Nannette Banisch stellt die kollektive Kompositionsmethode des portugiesischen Choreographen João Fiadeiro vor und lädt zum Mitwurschteln ein.

Doc MacDooley’s Elfenstunde
15 Uhr bei der Hörspielwiese

Singend und spielend entführt Euch Doc MacDooley in die Welt der irischen Sagen.
von Alexander Philipp Hahne. Dauer 40 min

Alexander Philipp Hahne ist staatlich anerkannter Musicaldarsteller und studierte an der Franz-Liszt-Hochschule Weimar Gesang und Musiktheater. Seit seiner frühesten Jugend begeistert ihn die irisch-keltische Folklore. In Weimar gründete er die Folkband 2Bfolkish!

Mit „Doc MacDooley’s Elfenstunde“ entsteht nun die Hörspielfassung seines Kinderprogramms.

Prof. Doc. Pádraig MacDooley ist „Über“-Naturwissenschaftler. Als anerkannter Forscher der irischen Feen- und Elfenkunde entlockt er den verborgenen Wesen der Grünen Insel ihre uralten Geheimnisse. Mit mystischen Geschichten, Melodien aus Irland, eingebettet in Klang- und Geräuschkulissen, ist dieses Hörspiel ein Genuss für die ganze Familie!

Das Projekt wird von den Musikern und Gastmusikern der irischen Band 2Bfolkish! unterstützt.
Wollt auch ihr euch von Doc MacDooley in die Welt der irischen Sagen entführen lassen, so habt ihr jetzt Gelegenheit dazu: Kommt zu Startnext und werdet Teil eines magischen Abenteuers.

www.startnext.de/doc-mac-dooleys-elfenstunde

Auf der Hörspielwiese des E-werk festivals tritt Doc MacDooley selbst in Erscheinung und Euch mit dem auf dem Hörspiel basierenden Liveprogramm begeistern.

Takeda sieht Roth
19 Uhr im Kinosaal 3

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Jan Roth (Schlagzeug) und Ryo Takeda (Erzähler) kombinieren spielerisch Rhythmus und Text.

Jan Roth
Jan Roth ist nimmer müde. Neben Hundreds spielt der gelernte Schlagzeuger unter anderem auf Aufnahmen von Clueso oder Max Prosa, hilft unzähligen Jazzkapellen im Studio und auf der Bühne oder krautet in diversen Postrock-Bands. Doch verliert er dabei zum Glück nicht die Faszination an der einfachen Form, an der Schönheit im Wesentlichen aus den Augen: In einer unerwarteten Pause, die ihn eigentlich zum Leerlauf gezwungen hätte, lebt Jan Roth seine Liebe für das Piano aus – das etwas melodischere Schlaginstrument; nimmt hier und da ein paar Skizzen auf, experimentiert ein bisschen und gibt den Songs Platz, sich zu entwickeln. Das Ergebnis dieses traumhaften Müßiggangs sind die acht leicht verschrobenen, sympathisch eigenbrötlerischen Stücke auf seinem Album „L.O.W.“. Ansonsten sitzt er gern vorm Haus im Sonnenlicht, lässt die Dinge kommen und schaut die Welt an.

Ryo Takeda
Das mit den Lesungen kam ganz zufällig ins Rollen. Wie ein Reifen, der vom Stapel fällt und einfach losrollt. Schwer zu sagen, was ihn in Bewegung gesetzt hat.
Vielleicht die Auswahl an Kurzgeschichten, gelesen Anfang 2011 in einem Erfurter Café, die den Leuten so gut schmeckte wie der Kaffee dort, am Domplatz. Vorlesen heißt: fremden Texten Leben einhauchen. Vor Publikum, für Publikum, mit Publikum. So auch auf den Lesereisen durch ganz Deutschland im Frühjahr, Sommer und Herbst 2011.
Mit Geschichten der Erfurter Autorin Anne Büttner und mit Songs von »So gesehen unmöglich«, begleitet von Martin Schwengner an der Gitarre. Noch mehr Text und Musik, Gesungenes und Gelesenes gab es gemeinsam mit Clueso: in Parks, in Cafés, bei ZDFkultur im Bauhaus Dessau.
2014 reiste der Halbjapaner bereits einmal kreuz und quer durch Deutschland. Mit Kurzgeschichten von Haruki Murakami, seinem Lieblingsautor.


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