Programm Sonntag

Sonntag, 16.6.2013

ab 11 Uhr

Kulturgut(floh)markt

11-15 Uhr auf dem Platz

Im Rahmen des Festivals findet eine Spezialedition des bekannten e.werk-Flohmarkts statt: der Kulturgut(floh)markt. Die VerkäuferInnen bestimmen selbst, was für sie ein Kulturgut ist. Man darf gespannt sein auf Secondhandartikel, insbesondere aber auch auf Werke und Produkte Weimarer KünstlerInnen.

Wer selbst verkaufen möchte, kann sich bei Katrin Ecker /e.werk weimar e.V. unter ke@lichthaus.info anmelden. Die Standgebühr beträgt 3 Euro und ein selbstgebackener Kuchen.

Mobile Albania – Die wandernde Verfassung von Weimar

Mobile Albania

mit Verfassungsworkshops (13 Uhr) ·  Übergabe der Wanderverfassung Weimar ans E(sels)-Werk (17 Uhr)

von und mit Mobile Albania (Sarah Günther, Roland Siegwald, Katharina Stephan) und allen Kollidierenden

Mobile Albania ist ein nomadisierender Theaterstaat nach dem Staat, seine Territorien sind temporär, sein Netzwerk ist analog. Für das e.werk-Festival zieht Mobile Albania mit seinem Staatsgebäude, dem rollenden Wanderesel, bereits im Vorfeld durch Weimar, auf der Suche nach einer gültigen Straßenverfassung. Der Esel ist Musikinstrument, Tonstudio, Stammtisch, filmender Esel-Street-View, Kino und Versammlungszelt in einem. Er hat seine eigene Geschwindigkeit und seine unvorhersehbaren Routen, die von den verschiedensten Kollidierenden in der Stadt und auf dem e.werk-Gelände kreuz und quer bestimmt werden. So erstellt er Stück für Stück sein eigenwilliges Territorium. Welche Regeln wirken hier, welche könnten wirken – wie wollen wir uns verfassen? Was gilt abseits der großen Übereinkünfte? Auf der Suche nach den kleinsten Wegen durch die Stadt, neuen Paragraphen und deren Umsetzung laden wir ein zu mobilalbanischen Verfassungsworkshops, in denen die wandernde Verfassung von Weimar wächst, sich transformiert und auf den Weg begibt.

www.mobilealbania.de

Graffiti-Aktion & Workshop: Create your e-werk. IBUg on Tour LeWe
mit Farbgefühl (Jena), Made (Weimar), Bert (Weimar), Jolly Fellow, La boheme, minka, Idiots.25 (Leipzig), Workshop mit Maxi Kretzschmar

Samstag und Sonntag ab 11 Uhr auf dem Hof des e.werks, 17 Uhr Übergabe des Containers an die Öffentlichkeit

Am 14. Juni 2013 reisen vier Leipziger KünstlerInnen nach Weimar, um gemeinsam mit vier KünstlerInnen aus Jena und Weimar einen Theatercontainer vom DNT mittels Graffiti als Leinwände umzugestalten. Die Thüringer Gruppe bereichert das e.werk-Festival mit Fotorealismus, während die Leipziger Gruppe dem Comicstyle verschrieben ist. Beim Workshop können alle Interessierten ihre Vision von Kunst im öffentlichen Raum Weimars beitragen und die Dose schwingen. Hier kann jedeR sein eigenes e.werk gestalten.

Die IBUg ist ein Urban Culture Festival in Mitteldeutschland, ein Laboratorium für internationale Urban Artists und ein Lebensgefühl. IBUg your life and get together! Die IBUg schärft das Bewusstsein für die Zusammenhänge von Geschichte, Kunst, Kultur und Architektur und setzt in einer Region, die durch den industriellen und demographischen Wandel umfangreichen strukturellen Veränderungen ausgesetzt ist, beispielhafte Impulse im kreativen Umgang mit der Vergangenheit. Zum 8. Festival präsentieren Künstler und Organisatoren vom 30. August bis 1. September 2013 auf dem IBUg-Gelände in Zwickau alle Spielarten der Urban Culture in Mode, Film, Musik, Design und Kunst. Die Projektträgerschaft für die IBUg hat seit 2011 der Weimarer Verein Kulturtragwerk e.V. inne.

Dank an IBUg, Kulturtragwerk e.V., Montana, Motip Dupli Color und on the run

www.ibug-art.de/

Songpaintings & Textmaschine von Karo Kollwitz

Freitag, Samstag und Sonntag  im & am Straßenbahndepot

Basierend auf Textfragmenten von Elliott Smith projiziert die e.werk-Künstlerin Malerei und Zeichnungen an die Wände im Straßenbahndepot.
Die Textmaschine ist ein urbaner Parasit, der auf Knopfdruck Texte von wiedergibt. PassantInnen sind eingeladen, die Titel direkt auszulösen und zu verweilen. Die Textmaschine hat bereits in Hamburg, Zürich und Helsinki Laternenpfahle umklammert. Für das e.werk-Festival wurde der Bestand der Maschine zum Teil neu bestückt: Junge AutorInnen, mit denen das DNT in den letzten Jahren zusammengearbeitet hat, sind hier ebenso zu hören wie Lieb­lingstexte einzelner Mitglieder des DNT-Schauspielensembles.

http://karo-kollwitz.de/

IN&OUT. Performative Interventionen mit Anke Stiller

Samstag & Sonntag, ab 11 Uhr, auf dem ganzen Areal

Mit Lukas Schädler, Ruth Kroll, Sarah Wölker, Anica Röhlinger und Deborah Willing-Gäbler / Leitung: Anke Stiller

Was ist Performance? In der Spielzeit 2012/13 hat Anke Stiller im Rahmen des Performance-Labors am DNT die Kunstform Performance unter die Lupe genommen. In verschiedenen praktischen Themenblöcken stellte sie unterschiedlichen Ausprägungen und Formen der Performance Art vor und entwickelte mit den TeilnehmerInnen eigene Gruppen- und Einzelperformances sowie Installationen, die nun an verschiedenen Orten auf dem e- werk-Gelände gezeigt werden.

Anke Stiller studierte 2001-2006 Freie Kunst an der Bauhaus-Universität Weimar. Neben ihrer freischaffenden Tätigkeit als Foto-, Performance- und Videokünstlerin lehrt sie seit 2008 als Gastdozentin und als Künstlerische Mitarbeiterin an der Bauhaus-Universität.

http://ankestiller.blogspot.de

Geländememory/ Startpunkt Straßenbahn

Gilda Bartel hat im Frühjahr 2013 mit fünf Jugendlichen der Jugendarrestanstalt Weimar Detailfotos des e.werk-Geländes gemacht. Die Festivalbesucher sind nun eingeladen, wie bei einem Memory das auf dem Foto abgebildete Original zu finden und somit das e.werk von Innen und Außen zu erkunden. Sammeln Sie Eindrücke und erleben Sie die Vielschichtigkeit dieses Ortes! Am Ende wird auch etwas von Ihnen im e.werk bleiben, wenn Sie sich auf Entdeckertour begeben. In der alten Straßenbahn sind die Fotos und die „Spielanleitung“ zu finden.

Lehmbauspielplatz

Der Lehmbauer Gerald Seiser und die Transition-Town-Initiative „Weimar im Wandel“ eröffnen einen temporären Lehmbauspielplatz. Ein Ort, an dem Kinder selbst aktiv werden und gestalten und die wundersamen Eigenschaften von Lehm, vermischt mit Sand, Wasser und Stroh, erleben können. Lasst euch überraschen, was alles gebaut werden kann aus diesem weichen und formbaren Stoff, der eines der ältesten Baumaterialien der Welt ist. Und weil es lehmig wird, solltet ihr euch besser Wechselsachen mitbringen.

www.transitionweimar.wordpress.com

Gemeinschaftsgarten e.werk

Die Transition-Town-Initiative hat bereits im April 2013 auf dem e.werk-Gelände offene, mobile Gemeinschaftsgärten in Hochbeeten angelegt. In einer gemeinsamen Bauaktion entstanden zehn Hochbeete, in denen Gemüse und essbare Pflanzen gesät und gepflanzt wurden. Gespannt warten nun alle auf die ersten Radieschen. Vielleicht können diese ja bereits zum e.werk-Festival bewundert und schon geerntet werden.

Bei diesem Garten ist Mitmachen erwünscht, es sollen noch weitere Beete dazukommen. Wer Lust hat, kann gern loslegen!

www.transitionweimar.wordpress.com

Installation von Rebecca Horn „Konzert für Buchenwald“ der Klassik Stiftung Weimar

11-19 Uhr im Straßenbahndepot

Es ist ein stilles Konzert für Buchenwald, das Rebecca Horn für Weimar geschaffen hat. Symbolisch für jedes einzelne Schicksal stehen in dieser Installation Geigen, Mandolinen und Gitarren. Es fehlt der Gesang, die Musik, es fehlen die Menschen. Die Lore fährt zwischen den aufgestapelten Musikinstrumenten und der Wand, an der sich die Blitze entladen, hin und her, so als verkehre sie zwischen dem Diesseits und dem Jenseits. Der Betrachter spiegelt sich im Glas der Wand; er sieht sich eingebunden in Vergänglichkeit und Tod.

Die Installation ist während des e.werk-Festivals bei freiem Eintritt zu besichtigen. Es werden Führungen angeboten.

Ausstellung „Geschichte der Energietechnik“ der Stadtwerke Weimar

11-19 Uhr im Schalthaus

Kaum einer kennt das Kleinod, dass sich im ehemaligen Schalthaus des e.werkes Weimar verbirgt: die Ausstellung „Geschichte der Energietechnik“ der Stadtwerke Weimar.

In mühevoller Kleinarbeit und mit Liebe zum Detail haben Mitarbeiter der Stadtwerke über die Jahre altes Gerät gesammelt und in Stand gesetzt. Herausgekommen ist dabei nicht nur eine Reise durch die Geschichte der Energieerzeugung, sondern auch eine Reise durch die Geschichte der Stadt Weimar. Von 1898 bis 1988 wurde von hier aus die Stadt mit Strom versorgt. Weitere Geschichten und Anekdoten erfahren Sie vor Ort.

Lausch- und Liegeweise mit Marko Schlöffel

11-22 Uhr auf der Wiese hinter der Kesselhalle

Mit Teppichen und Kissen verwandelt Marko Schlöffel die Wiese zwischen Kühlturm und Ilm an den Festivaltagen zur Hörspiel- und Chill-out-Wiese, auf der man feinste Audioleckerbissen, ausgewählte Kurzhörspiele und Features hören und zu elektronischen Beats entspannt plaudern oder picknicken kann. Genießt das lauschige Plätzchen!

In Kooperation mit der Professur Experimentelles Radio der Bauhaus-Universität Weimar unter der Leitung von Prof. Nathalie Singer

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Luftig-leichte Papierkunstwerke - Ein Origami-Workshop mit Ariane Schreiter (Ludoteca)
14-16 Uhr in der Jurte auf der Wiese

Was kann aus einzelnen Blättern Papier ohne Schere und Klebstoff entstehen? Durch die faszinierende Kunst des Papierfaltens lassen sich dreidimensionale Objekte entwickeln – Windräder, Blumen, Tiere, der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt…

Kleine und große Menschen sind eingeladen, sich beim Falten auszuprobieren, aus alten Film- und Theaterplakaten etwas Neues zu schaffen und mit windbewegten Kunstwerken das e.werk-Gelände auszugestalten.

Der kunterbunte Zauberesel
Kinderstübchen mit Nulli und Priesemut von Matthias Huth
14 Uhr im Kinosaal 2

Nullprie2

Seit 2002 ist der Weimarer Pianist Matthias Huth mit seinen Programmen für Kinder unterwegs. Mit viel Verständnis für ihre Fantasie- und Erfahrungswelt und musikalischem Witz erzählt er Geschichten und Märchen und ergänzt das Programm mit eingängigen Liedern. Vorrangig stellt er verschiedene Kinderbücher von Matthias Sodtke vor, der mit Nulli und Priesemut die Herzen der Kleinen erobert hat. Dabei kommen auch die Illustrationen dieser Buchserie nicht zu kurz.

In seiner Vorstellung „Der kunterbunte Zauberesel“ finden Nulli und Priesemut  im Teich ein rostiges Fahrrad und möbeln es wieder auf. Doch Frosch Priesemut ist dem Drahtesel nicht gewachsen… Ein lustiges und lehrreiches Erlebnis für Kinder ab drei Jahren.

http://www.sanftesklavier.de

Tschick – kurz und draußen
14 Uhr hinter dem Kesselsaal

Nach dem Roman von Wolfgang Herrndorf /Bühnenfassung von Robert Koall

Regie: Jakob Fedler / Ausstattung: Jürgen Lier

„Wir waren unterwegs und wir würden immer unterwegs sein!“
Zwei Jungs, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, Sommerferien und ein geklauter Lada. So beginnt die berührende und komische-lakonische Geschichte über zwei 14-jährige Außenseiter, die einfach losfahren und auf ihrer Reise durch die ostdeutsche Provinz zunächst die Fremde vor der Haustür und dann das Wesen wahrer Freundschaft entdecken. In einer gekürzten Open-Air-Fassung hinter dem Kesselsaal spielen sich Bastian Heidenreich und Tobias Schormann durch diese wunderbare Roadnovel über einen Sommer der Freiheit und Mist bauen im großen Stil.

http://www.nationaltheater-weimar.de/tschick/index.html?mid=38

 

Kurzfilmrolle „15 Jahre backup“
13-15 Uhr im Kinosaal 1

in Kooperation mit Bauhaus-Universität Weimar & Film e.V. Jena

Das backup_festival steht für außergewöhnliche Filme, Workshops und Diskurse, Exzentrik, Philosophie und Filmdisko – ein inspirierendes Zusammentreffen der jungen, internationalen Medienszene. backup wurde im Kulturhauptstadt Jahr 1999 in Weimar von Studierenden der Bauhaus-Universität Weimar ins Leben gerufen und findet seitdem jährlich auf dem e.werk- Gelände statt. Im Mittelpunkt steht der Versuch, eine kontinuierliche Bestandsaufnahme der aktuellen Medien zu schaffen und eine Brücke zwischen der Anwendung digitaler Techniken und dem traditionellen Medium Film zu schlagen.

Die Jubiläums-Kurzfilmrolle „15 Jahre backup“ zeigt eine Auswahl der ausgezeichneten internationalen Kurzfilme der letzten 15 Jahre.

www.backup-festival.de

Begehbare Installation „ZEHN mal ZEHN“ von MXZEHN
14-18 Uhr im Maschinensaal, Eingang an der Rückseite des Gebäudes

MXZEHN

Video: Stefan Kraus, Bahadir Hamdemir, Timm Burkhardt / Musik: Marc Sauter, Philipp Hiemann / Jacken: Gnadenlos Schick / Support: Benedikt Braun, Maxi Kretzschmar, Elisa Liepsch, Canan Yilmaz

MXZEHN haben Weimar in der letzten Dekade zu einer global führenden Stätte im Bereich der VJ-Kunst gemacht hat und das will gefeiert werden! Anlässlich ihres zehnten Geburtstages begeben sich MXZEHN mit der eigens für das e.werk-Festival entstandenen Performance und Installation „ZEHN mal ZEHN“ ins Theater: Im Maschinensaal des e.werks installieren die Videokünstler eine Mega-Videomaschine, für die sie die alten Helden aus den Lagerhallen holen und zu dem größten Analog-Digital VJ-Setup, das Weimar und Mitteldeutschland je gesehen hat, verschalten. Zehn Leinwände und Monitore stellen verschiedene Schnitte inner- halb eines Kreislaufes dar, der an unzähligen Reglern verstellt werden kann. Zusammen mit dem Komponisten Marc Sauter und dem Gastmusiker Philipp Hiemann öffnen die Künstler Stefan Kraus und Bahadir Hamdemir der VJ-Kultur die Theaterbühne.

Tagsüber ist die Instal- lation Besuchern zugänglich, die sich nun selbst – betreut von MXZEHN-Experten – an die Regler wagen und Bilder generieren können.

Seit 10 Jahren versteht die VJ-Kunstgruppe MXZEHN – 25 Masterpieces per Second Bewegtbild als live Instrument. Ausgefeilte Technikarrangements bilden die Ausgangslage für virtuose Improvisationen. Analoger Glitch und digitales Echtzeitcompositing ergänzen sich im Werk von MXZEHN und bleiben dabei immer performbar. Oft verlassen die Lichtstrukturen den Bild- rahmen und verwandeln ganze Räume in halluzinogene Erfahrungen. Auf darstellende Bilder verzichtet MXZEHN, um eine Bühne zu erschaffen, auf der die Schwerkraft des Alltags federleicht wird. Bedeutung entsteht ausschließlich im Betrachter.

www.mxzehn.com

Einblicke in die Kinotechnik des Lichthaus Kinos
15 Uhr Startpunkt Kinofoyer

Im Vorführraum des Lichthaus Kinos stehen sie noch: die großen 35mm-Projektoren. Und auch mit großen Filmrollen wird hier hantiert. Wer sich immer schon mal gefragt hat, wie der Film auf die Leinwand kommt, darf heute einen Blick in die Technikräume des Kinos werfen und die erfahrenen Filmvorführer nach allen technische Details befragen. Denn neben der analogen Filmtechnik hat auch hier die digitale Projektionstechnik Einzug gehalten und einiges im Vorführablauf verändert.

Aktuelles Kinoprogramm im Lichthaus Kino

Das Lichthauskino zeigt an 363 Tagen im Jahr ausgewähltes aktuelles Programmkino in drei Kinosälen. So auch an den drei Festivaltagen. Und da das Programm den aktuellen Filmstarts folgt, wird dies auch erst kurzfristig bekannt gegeben. Extra zum Festival wird es zusätzlich Klassiker der Filmgeschichte geben: Modern Times, Krieg der Knöpfe, Der fantastische Mister Fox, Science of Sleep – Anleitung zum Träumen, Hände weg von Mississippi, Das Kabinett des Dr. Parnassus.

www.lichthaus.info

DJ You’ve been Asassenated
11-14 Uhr  auf der Open Air-Bühne

Irk Yste
15 Uhr auf der Open Air-Bühne

Irk Yste

Mit Klanghölzern erfolgreich aus der Kindergrippe befreit, einmal durch den Technosumpf durch, direkt an die Acidbar gespült kommen sie mit einer größenwahnsinnigen Portion Jazz in der Hose auf die Rampe! Und im Handgepäck dabei: Misses Bird, die immer alles bunt macht. Denn das Auge hört ja mit.

www.soundcloud.com/irkyste

THE!
16 Uhr auf der Open Air-Bühne

THE

THE! machen Musik. Seit 2007 bis heute. THE! sind zu Zweit. Sie bedienen sich an Algorithmen genauso wie an Pentatonik oder Zwerchfell. Im Allgemeinen können sie das eine gar nicht vom anderen unterscheiden und stolpern meist. Man darf mitstolpern. Am Ende wird stolpern synonym zu tanzen verwendet. THE! ist das egal. THE! machen Musik.

http://soundcloud.com/thegreattheswindle/ambivalent-live

17 Uhr Mobile Albania – Übergabe der Wanderverfassung auf der Open-Air-Bühne

17.30 Uhr Übergabe des IBUg-Graffiticontainers an die Öffentlichkeit

„Aus meiner Furie Blut“ – Ein lyrisch prosaischer Abend mit Gitarre und Gedichten
20 Uhr im Kesselsaal

Mit Christian Klischat und Marko Kassubeck (Gitarre)

Ein Märchen der Inuit, Gedichte und Texte, eine alte Indianerlegende, eine alte chinesische Geschichte, Zeilen aus der Bibel: Begleitet und verfremdet durch E-Gitarre spricht, singt und performt DNT-Ensemblemitglied Christian Klischat Texte von Josef Eichendorff, Heinrich Heine, Else Lasker-Schüler, Martin Luther, Christian Morgenstern, Rainer Maria Rilke u.a. Dichtern, Erzählern und Sängern.

http://www.nationaltheater-weimar.de/aus_meiner_furie_blut/4/index.html?mid=

Alin Coen Band
21 Uhr im Kinosaal 3

Fabian Brennecke

Vor etwa fünf Jahren traf sich die Sängerin Alin Coen zum ersten Mal mit ihrer Band, in einem dunklen Proberaum in Weimar. Die drei Jungs – Jan Frisch an der Gitarre, Philipp Martin am Bass und Fabian Stevens am Schlagzeug – vermochten es einen musikalischen Raum aufzuspannen für die warme Stimme von Alin Coen und so die einfühlsamen Balladen der jungen Singer-/Songwriterin zu veredeln. Aber da war mehr. Es ging nicht nur darum, einer fabelhaften Sängerin eine Begleitung zu geben. Es ging um vier Musiker, die einen eigenständigen Sound entwickeln wollten. Und das tun sie seit diesem magischen Moment.

Auf ihrer Tour durch Deutschland macht die Alin Coen Band in Weimar Station und spielt zum Finale des e.werk festivals im großen Kinosaal des Lichthaus-Kinos.

http://www.alincoen.com

Hier finden Sie das Programm für Freitag und Samstag